Project @ NECS conference

Last years NECS conference at Palermo was cancelled, this year the event goes online. Principle Investigator Claus Tieber will talk about the role and function of music in the Vienna Film and chair a panel about „Transition instead of Translation“ with presentations about the audible side of film. NECS conference Transitions: Moving Image and Bodies from June 7-13, 2021.

CfP: Jahrestagung des Netzwerks Drehbuchforschung 2021

„Das Drehbuch als…“: Aktuelle Forschungsdiskurse zum Drehbuch zwischen Funktionstext und Literatur

Leibniz Universität Hannover, 12.-13. November 2021

Je deutlicher sich die Drehbuchforschung als eigenständiges Feld in den Geisteswissenschaften etabliert, um so häufiger überschreitet sie traditionelle disziplinäre und methodologische Grenzen. Ein wesentlicher Grund für diese Tendenz liegt im häufig betonten Mehrfachcharakter des Drehbuchs. Es ist ein Dokument und Instrument der Produktion bewegter Bilder, ein Text, der in der Transformation in ein anderes Medium scheinbar aufgeht; in diesem Sinne kann das Drehbuch als Materialkonvolut zum Ausgangspunkt von Analysen von Produktionsprozessen werden. Als schriftliches Artefakt bewegt sich das Drehbuch immer auch im Feld des (literarischen) Schreibens und der Lektüre; folglich werden unterschiedliche Herangehensweisen an die Fragen der Autorschaft, Gattung und Form, Adaptation und Publikation der Drehbücher in ihrer Anwendbarkeit und Geltung erprobt.

Im Zusammendenken dieser diversen Zugänge ist die Geschichte der Drehbuchforschung eine der Ausrufungen vom „Drehbuch als…“. Dies könnte das bekannte Diktum vom Drehbuch als „Struktur, die eine andere Struktur sein will“ nach Pasolini sein oder das durch Hitchcock popularisierte Bild vom Drehbuch als Blaupause. Jüngere Studien sehen das Drehbuch als Notation, Palimpsest, Partitur oder Modell, sie lesen es als „postmodern literary exemplar“ (Kohn), Prototyp (Millard), „avant-texte“ (Macdonald) oder „boundary object“ (Davies). Ob diese „als…“-Diskurse Definitions- und Klassifikationsversuche des Drehbuchs oder aber Herangehensweisen und Lektürestrategien darstellen, bleibt im Einzelfall zu ergründen.

Die Tagung macht es sich zur Aufgabe, unterschiedliche Ansätze in konkreten Beispielen ihrer Anwendung oder auf übergeordneter Ebene miteinander ins Gespräch zu bringen. Das Netzwerk will so den Dialog über die gemeinsamen Anliegen unter den unterschiedlichen disziplinären Ansätzen, Methoden und Theorien befördern.

Die Tagung findet am 12. und 13. November 2021 am Deutschen Seminar der Leibniz Universität Hannover statt. Angestrebt ist eine Präsenzveranstaltung; sollte dies nicht möglich sein, wird zum selben Termin eine Online-Veranstaltung durchgeführt. Für die evtl. Reise- und Übernachtungskosten steht ein begrenztes Budget für institutionell ungebundene Teilnehmende zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Themenvorschläge für 25-minütige Vorträge, die in Form eines Abstracts von 300 Wörtern mit einem kurzen akademischen Lebenslauf eingereicht werden können. Bitte senden Sie diese bis zum 01. Juni 2021 an timm.reimers@germanistik.uni-hannover.de

Weitere Informationen zum Netzwerk Drehbuchforschung finden Sie unter https://drehbuchforschung.wordpress.com

Jan Henschen (Erfurt)
Florian Krauß (Siegen)

Alexandra Ksenofontova (Berlin)

Timm Reimers (Hannover)

Claus Tieber (Wien)

17.2.: Research Seminar Dagmar Brunow

Claus Tieber

Dagmar Brunow will present her article draft, “Towards an archival study of screenplay versions: the role of screenwriting research for adaptation studies”. I am looking forward to discuss her ideas and arguments on February 17th from 10:15 – 12:00 organized by the Linaeus University, Sweden. One can follow it via zoom:

https://lnu.se/mot-linneuniversitetet/aktuellt/kalender/2021/ims-seminarium-20213/

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Recommended: New Book about Modernist Screenplay

Claus Tieber

Just published: Alexandra Ksenofontova’s monograph about experimental screenplays of the 1920s. French, German and Russian screenplays of the time are analysed and put into context. This monograph has the potential to inspire significant discussions in screenwriting studies and comparative literature. Highly recommended.

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Report 2nd Workshop

“Netzwerk Drehbuchforschung” November 13 2020

The SRN members Alexandra Ksenofontova, Florian Krauß, Jan Henschen and Claus Tieber recently founded the “Netzwerk Drehbuchforschung”, a network for screenwriting research in the German-speaking area. After a first workshop at Free University of Berlin in 2019, this year’s annual event had to go online due to the pandemic. More than 20 people, both screenwriting scholars as well as practitioners, participated. The four founding scholars discussed screenwriting research from different angles: Henschen reconsidered Pasoloni’s theoretical writing on the screenplay. Both Ksenofontova and Tieber presented their historical analyses of screenplays. Krauß discussed methods in screenwriting and media industry studies. Hopefully, at next year’s workshop at Leibniz University Hannover we will be able to be in person again. 

Programm 2. Workshop

ONLINE                                       13. November 2020

Zweiter Workshop des Netzwerks Drehbuchforschung

Gespräche über Theorien und Methoden

FADE IN:

10:15-10:30 Begrüßung

10:30-11:15 Gespräch über Musik in Drehbüchern mit

Claus Tieber

„Die Musik fällt mit schwungvollen Akkorden ein“: Anmerkungen zu Rolle und Funktion der Musik im Drehbuch.

Moderiert von Alexandra Ksenofontova

CUT TO:

11:15-11:30 Kaffeepause in der eigenen Küche

QUICK CUT:

11:00-12:00 Textbesprechung mit

Jan Henschen

zu Pasolinis „Das Drehbuch als ‘Struktur, die eine andere Struktur sein will’.“

Moderiert von Florian Krauß

DISSOLVE INTO:

12:00-12:30 Mittagspause. Möglichkeit zum Austausch in Kleingruppen

REFOCUS ON:

12:30-13:15 Autorengespräch mit

Alexandra Ksenofontova

über The Modernist Screenplay: Experimental Writing for Silent Film anhand eines Auszugs aus dem Buch.

Moderiert von Claus Tieber

CUTAWAY TO:

13:15-13:30 Kaffeepause

CUT BACK TO:

13:30-14:15 Methodendiskussion mit

Florian Krauß

Projektnetzwerk und Screen Idea Work Group: Erforschungen der kollaborativen Drehbucharbeit.

Moderiert von Jan Henschen

14:15-15:00 Abschlussdiskussion und die Perspektiven des Netzwerks Drehbuchforschung.

FIN

Anmeldung bis zum 12.11.2020 unter: https://www.univie.ac.at/ZID/uaccount-aktivierung/